Chronik Gemeinde Freyburg (Unstrut)

Die Anfänge

Seit 1929 waren Amtsträger aus Ammendorf, Naumburg und Bad Kösen in Freyburg tätig, um Missionsarbeit für die Neuapostolische Kirche zu leisten. Ihre Worte fielen auf fruchtbaren Boden, so dass 1931 die ersten 27 Gläubigen versiegelt werden konnten. In den Jahren 1932 bis 1934 wuchs die Gemeinschaft weiter. Mit Einsetzung eines Vorstehers wurde die Gemeinde selbständig, ein Chor wurde gegründet.

Entwicklung

Durch starkes Wachstum der Gemeinde war immer wieder ein Wechsel der gemieteten Versammlungsräume erforderlich. Von Freyburg aus wurden auch Gläubige in den Dörfern der Umgebung besucht.

In den Jahren 1956 bis 1958 gelang es, ehemalige Stallgebäude am Eckstädter Platz zu erwerben und zu einem würdigen Kirchenlokal umzubauen. Hier versammelt sich die Gemeinde noch heute.

Im Jahr 1960 wurde im Nachbarort Saubach eine Nebengemeinde gegründet, die aber im Jahr 2008 in die Gemeinde Freyburg eingegliedert wurde.

Ein Höhepunkt im Gemeindeleben war die Weihe der neu eingebauten Pfeifenorgel im Jahr 1968.

Die Gottesdienste werden seit dieser Zeit neben dem gemischten Chor auch von Männer-, Frauen-, Jugend- und Kinderchor sowie von Instrumentalisten musikalisch umrahmt.

Apostel Wosnitzka in Saubach Apostel Wosnitzka in Saubach

Heutige Gemeinde

In den Jahren 1998 bis 2005 wurden die Räumlichkeiten im Gebäude mehrfach umgebaut.

Höhepunkte im Gemeindeleben waren auch die verschiedenen Vorstehertage, die der jeweilige Bezirksälteste mit den Vorstehern der Gemeinden des Bezirks Halle in den vergangenen Jahren durchführte.

Im Jahr 2014 wurde die Gemeinde Naumburg in die Gemeinde Freyburg eingegliedert.

Aussenansicht Freyburg Aussenansicht Freyburg

Gemeindevorsteher

Gemeindevorsteher

1932 – 1937 Priester Werner Waitz

1937 – 1944 Priester Friedrich Hoffmann

1945 – 1960 Priester Werner Abel

1961 – 1965 Priester Karl Polzt

1965 – 1986 Hirte Heinz Schmeling

1986 – 1992 Evangelist Gerd Wagner

1992 – 2008 Evangelist Edgar Kruwinnus

Seit 2008 Evangelist Ralf Lill